Seit Beginn der Kampfhandlungen am 28. Februar 2026 beobachtet die Abteilung Strahlenschutz im BMLUK die radiologische Lage im Iran und den umliegenden Staaten genau.
Die Internationale Atomenergie Organisation (IAEO) hat bestätigt, dass die Urananreichungsanlage Natanz am 1. März 2026 angegriffen wurde. Es gibt keine Hinweise auf eine Freisetzung radioaktiver Stoffe. Die unterirdische Anlage wurde bereits im Sommer 2025 durch amerikanische Angriffe schwer beschädigt.
Das iranische Kernkraftwerk Bushehr sowie der Forschungsreaktor in Teheran sind von den Angriffen bisher nicht betroffen. Angriffe auf diese Nuklearanlagen könnten radiologische Auswirkungen in der Umgebung zur Folge haben.
Für Österreich besteht selbst im Falle einer großen Freisetzung in einer iranischen Anlage keine Gefahr. Eine Betroffenheit Österreichs ist wegen der großen Entfernung auszuschließen.
Die Abteilung Strahlenschutz des BMLUK beobachtet die Lage laufend und informiert weiterhin.